Alle drei Liederbücher aus den Stubenberger Handschriften, die der gängigen Praxis heutiger Gesangsgruppen gemäß im dreistimmigen Vokalsatz aufbereitet wurden, als Kombi-Angebot
Die zugrunde liegenden Handschriften des ausgehenden 18. Jahrhunderts gelangten 1930 auf verschlungenen Pfaden aus dem niederbayerischen Rottal in den Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek in München: das „Geistliche Zeitten Buch“ und das „Gesänger Buch“. Sie wurden nach ihrem Fundort als „Stubenberger Handschriften“ bezeichnet. Verfasst hat sie Phillipp Lenglachner (*1769 in Weng im Innkreis, +1823 in Stubenberg), ein Hadernsammler und -händler, der die Liedtexte vermutlich auf seinen Streifzügen durch das Rottal und angrenzende Innviertel zusammentrug.
Materialien zur musikalischen Volkskultur in Niederbayern, Band 9, 12 und 13; Bezirk Niederbayern (Hrsg.);

